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Diese woche

VON SAN FRANCISCO NACH WOODSTOCK


This weekDAS GOLDENE ZEITALTER DER AMERIKANISCHEN ROCKPLAKATE ZWISCHEN 1965 UND 1971

 

Die oben erwähnten Jahre bildeten eine besonders intensive Periode einer sowieso rebellischen Phase und bedeuteten auch gleichzeitig ihren Abschluss, sowie übten eine kaum überschätzbare Wirkung auf die Entwicklung der populären Kultur und die Lebensweise der Generationen aus. Die Plakate sind nicht nur wegen der darauf dargestellten Musikveranstaltungen und Teilnehmer interessant, sondern auch aus der Sicht der bildenden Kunst vertreten sie eigenständische Werte und haben überraschende  und eigenartige Durchhörungen in den mittel-europäischen Traditionen. Neben den Plakaten sind sonstige besondere Objekte dieser Etappe, wie originale Albenumschläge, Manuskripte und Musikinstrumente zu sehen.



Yona Friedman

 

 

This weekYona Friedman, der herausragende Denker der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts, der väterliche Meister der Architekten, Urbanisten und bildenden Künstler, ist im Jahre 1923 in Budapest geboren. Während des Krieges wurde er mit den dramatischen Folgen des Mangels der städtischen Infrastruktur – wie der Wasser- und Stromversorgung – konfrontiert, was ihn für sein ganzes Leben lang über die Wichtigkeit der städtischen Versorgungsnetze und der Nachhaltigkeit überzeugte. Er setzte sein in Budapest begonnenes Studium in der israelischen Stadt Haifa fort, danach arbeitete er noch kurzzeitig in Israel, bevor er sich im Jahre 1957 endgültig in Paris ansiedelte. Seit Jahrzehnten arbeitet er an der Formulierung solcher, so genannten mobilen architektonischen Strukturen, wo die „Mobilität" die Anpassungs- und Umwandlungsfähigkeit en der Gebäude entsprechend der Lebensweise, dem Verhalten der Anwohner und den der Umgebung gestellten, veränderlichen Forderungen bedeutet.

 

 

Rita Ackermann

 

This weekAckermann hat Budapest etwa vor zwanzig Jahren verlassen und zog nach New York, wo sie seitdem lebt und arbeitet. Nach zwei Jahren im Fach Malerei der Ungarischen Universität für Bildenden Kunst ging sie in die Vereinigten Staaten, um die in Ungarn eng gedeuteten Grenzen und Querreferenzen der visuellen Künste intensiver zu erleben. Ihr Studium setzte sie in The New York Studio School fort. Ackermann wurde bald eine bekannte Figur der Underground-Künstler in New York in den Neunzigern, die von den Namen Sonic Youth, Chloë Sevigny, Bernadette Corporation, Richard Kern oder Harmony Korine gekennzeichnet wurden und sie mischte auf charakteristischer Weise die Ausdrucksweise, die Sprache und Mitteln der Mode, Musik und der verschiedensten Kunstarten der bildenden Kunst. Ihre frühen Werke – vor allem Zeichnungen und Kollage – sind kalligrafische, poetische und improvisierende Werke, die sich in erster Linie mit der persönlichen und kollektiven Probleme des eigenen Umfeldes, sowie von sog. youth culture, mit Sexualität, Drogen, Befragung der Machtpositionen, Unsicherheit und der kontemplativen Schicksalssuche beschäftigt. In einigen vergangenen Jahren waren ihre Themen die internen Fragen der Kunst oder Kunstgeschichte, weiters die genaue Prüfungen und Widerstand der amerikanischen und europäischen Malereitradition.



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