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Unesco Weltkulturerbe Budapest Film - Donaupanorama
Budapest, die Stadt der Weltkulturerbe-Stätten
Budapest kann sogar auf zwei Weltkulturerbe-Stätten stolz sein, die auf einzigartige Weise eine zusammenhängende Route bilden, die die Touristen durch die schönsten Teile von Budapest (Budaer Burg, Donaupanorama, Judenviertel, Andrássystraße, Opernhaus, Ballettinstitut, Pester Broadway, Kodály-körönd, Villen, Heldenplatz) führt.
Nachdem die UNESCO-Welterbe- Kommission dies erkannt hatte, nahm sie 1987 auf der Budaer Seite das sich von der Kettenbrücke (Adam-Clark-Platz) bis zur am Donauufer gelegenen Technischen Universität erstreckende Gebiet, zu dem auch das Gellértbad, der Gellértberg mit der Freiheitsstatue und der Zitadelle sowie der Gebäudekomplex der Budaer Burg gehören, ins Weltkulturerbe auf. Auf der Pester Seite genießen das Parlament und der Rooseveltplatz vor der Kettenbrücke sowie die Redoute den Schutz der UNESCO. Die auf diesem Abschnitt zu findenden Donaubrücken (Margarethenbrücke, Kettenbrücke, Elisabethbrücke, Freiheitsbrücke) gehören ebenfalls zum Weltkulturerbe. Die Wahl der Kommission fiel auch deswegen auf diesen Ort, weil das Budapester Donauufer, wie sie sagten, gut die unterschiedlichen Epochen der Geschichte der ungarischen Hauptstadt veranschaulicht und des Weiteren einen der schönsten urbanistischen Anblicke der Welt gewährt.
Die meisten Wohn- und öffentlichen Gebäude der Budaer Burg stehen heutzutage unter Denkmalschutz. Im Zentrum des Burgviertels steht eines der bekanntesten Gebäude der ungarischen Hauptstadt, das der heiligen Jungfrau Maria geweihte Gotteshaus - sein populärerer Name: Matthiaskirche. Auf den mittelalterlichen Burgmauern wurde 1903 die neoromanische Fischerbastei, die zusammen mit der hinter ihr stehenden Matthiaskirche eines der Wahrzeichen der Stadt bildet, errichtet.
Auf der Pester Seite der Donau gegenüber der Fischerbastei steht das imposante neogotische Gebäude des von Imre Steindl erdachten Parlaments, das gewissermaßen aus der Donau emporragt - und außerdem ist es Europas größtes Parlament. Ebenfalls etwas ganz Besonderes stellen die erste Steinbrücke über die Donau, die Kettenbrücke, und der sich zu ihren Füßen befindende Greshampalast, ein Denkmal des ungarischen Jugendstils, dar ebenso wie der im Stil der Neorenaissance gehaltene Sitz der Ungarischen Akademie der Wissenschaften. Geht man weiter nach Süden, so bietet die Pester Redoute als Wahrzeichen der ungarischen romantischen Baukunst einen erhebenden Anblick.
Diese oben vorgestellten, „ersten“ Weltkulturerbe-Stätten wurden von der Kommission auf ihrer Konferenz in Budapest 2002 um weitere ergänzt: In die Liste der Weltkulturerbe-Stätten wurden auch als Erweiterung der bereits bestehenden Stätten die Andrássystraße und der Heldenplatz mit dem Milleniumsdenkmal, dem Museum der Schönen Künste und der Kunsthalle sowie die Milleniumsbahn, die älteste Untergrundbahn auf dem Kontinent, aufgenommen.
Die Andrássystraße und ihre historische Umgebung - deren Bau 1872 begann und die 1885 feierlich übergeben wurden - kamen 2002 auf die Liste der Weltkulturerbestätten. Die Radialstraße bildet den Höhepunkt des eklektischen Baustils zu einer Zeit, als Budapest zur Weltstadt wurde, sie ist eine Galerie der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts vorherrschenden Baustile. Es dominiert der Stil der Neorenaissance, aber wir finden auch neobarocke, klassizistische, Jugendstil- und romantische Gebäude. Die Andrássystraße ist die Verbindung zwischen der dynamischen Innenstadt und dem Grün des Stadtwäldchens, was auch gut ihre Dreiteilung veranschaulicht: Sie beginnt mit palaisartigen Mietshäusern als breite innerstädtische Hauptstraße, weitet sich dann immer mehr, wird anheimelnder, grüner und mündet dann sich zu einer mit Villen gespickten Allee ausbreitend in den Heldenplatz. Eine Besonderheit der Radialstraße ist auch die Milleniumsbahn, die erste Untergrundbahn des Kontinents, die zweite überhaupt auf der Welt.
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